Der Islam gehört zu Deutschland

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Der Islam gehört zu Deutschland

Beitragvon Hoffmann » So Nov 15, 2015 8:45 pm

Heute berichtete mir eine alte Dame, die in der Graf-von-Galen-Staße wohnt, folgendes:

"Sie war lange Zeit für die Heilsarmee tätig. Die Heilsarmee hatte ihr wegen ihres Einsatzes ein Ehrenzeichen in Form eines kleinen silbernen Kreuzes verliehen. Dieses Kreuz trägt sie am Revers ihrer Jacke.

Mit ihrem kleine Hund geht sie oft am Rand des nahegelegenen Waldes spazieren. Vorgestern wurde sie von mehreren Ausländern angegriffen. Die zerrten an ihr herum und versuchten ihr das Kreuz zu entreißen mit dem Ruf "Das muß weg! Das ist *******!" Die alte Dame wehrte sich und rief um Hilfe. Die Angreifer ließen unter Beschimpfungen von ihr ab.

Die Dame hat nun die Gewohnheit, ihren kleinen Hund im Wald Gassi zu führen, aufgegeben."

Oberhalb der Graf-von-Galen-Straße ist ein ehemaliges Altersheim mit jungen Flüchtlingen belegt.

Ich nehme an, daß dieser Beitrag als unangemessen und rechtsradikal aus dem Forum verschwindet.
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Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitragvon knollenschreck » Di Nov 17, 2015 5:57 pm

Jetzt werden sicherlich jene Zweifel anmelden und behaupten, dass dies eine Aussage einer älteren Dame sei und nichts beweise.
Genauso wie die Gut- und Schöngeister auch nicht müde werden zu behaupten, dass jener (gefälschter?) syrische Pass der in Paris neben einem Attentäter gefunden wurde, ein "Fake" sei (Orginalton gestern in "Hart aber fair"). Nur dumm, dass der Attentäter alles andere nur eben kein "Fake" war, der hat auch noch seine Fingerabdrücke beim betreten der griechischen Insel abgegeben. Und dies beweist nun eindeutig, dass er über der inzwischen berühmten Balkanroute kam. Außerdem finde ich es als beängstigend, dass man zum einem einreisen kann ohne Registrierung und zum anderen dann auch noch mit gefälschen Pässen. Dafür habe ich wenig Verständnis.
Ebenso wenig Verständnis habe ich, dass jetzt in Wiesbaden noch weitere 1000 Asylbewerber beherbergt werden (siehe Link).
Wie kann es eigentlich angehen, dass besonders junge Männer (ca. 80% der Bewerber) im Alter von 18 bis 35 Jahre hier Asyl begehren, während in ihrem Land Krieg geführt wird? Wäre es dann nicht normal, dass dann jene fliehen, die nicht bewaffnet sind bzw. bewaffnet werden könnten, also Alte, Kinder, Frauen?

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/f ... 17398.html
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Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitragvon Hoffmann » Di Nov 17, 2015 6:27 pm

Lieber Knollenschreck,
jeden Zweifel an dem Erlebnis der Dame in Klarenthal würde ich als Beleidigung empfinden. Die Dame ist mir seit langem bekannt. Nach ihrem Ausscheiden aus der Heilsarmee hilft sie auch heute noch ehrenamtlich anderen Menschen.

Ich wünsche Ihnen eine friedlche Vorweihnachtszeit!
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Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitragvon rheingauviertler » Fr Nov 20, 2015 2:19 pm

Wie kann es eigentlich angehen, dass besonders junge Männer (ca. 80% der Bewerber) im Alter von 18 bis 35 Jahre hier Asyl begehren, während in ihrem Land Krieg geführt wird?


Weil sie vielleicht dort keine Zukunft für sich mehr sehen???

Eines muss klar sein (für jeden, der halbwegs klar denken kann....):
In einer Menge xy von Flüchtenden werden sich immer Trittbrettfahrer finden, die dieses Szenario ausnutzen.
Aber deshalb kann ich nicht hingehen, und alle xy Flüchtenden als potentielle Terroristen bezeichnen und demnach allen die Einreise zu verweigern.
Natürlich ist es extrem schwierig, Terroristen ausfindig zu machen. Wenn nicht unmöglich. 100% Schutz gibt es nicht.

Klar ist aber auch, daß die Ursachenbekämpfung vor Ort geschehen muss, damit die Leute auch wieder in ihrer Heimat leben können (was sie liebend gerne tun würden).
Und die läuft mittlerweile schon auf Hochtouren. In vielen Interviews, Diskussionen etc. erfährt man, daß die Masse der Moslems diese wirre Vorstellung von Religion, wie der IS sie propagiert, ablehnen. Hab da genug eigene Erfahrung mit solchen Personen, denen ich oft in meinem Job begegne.

Und klar ist auch: Das geht nicht von heute auf morgen! das wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern. Aber ich habe die Hoffnung, daß sich das Religionsverständnis in der Welt langsam von radikal auf gemässigt wandelt.
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Re: Der Islam gehört zu Deutschland

Beitragvon knollenschreck » Fr Nov 20, 2015 5:29 pm

rheingauviertler hat geschrieben:
Weil sie vielleicht dort keine Zukunft für sich mehr sehen???

Klar ist aber auch, daß die Ursachenbekämpfung vor Ort geschehen muss, damit die Leute auch wieder in ihrer Heimat leben können (was sie liebend gerne tun würden).
Und die läuft mittlerweile schon auf Hochtouren. In vielen Interviews, Diskussionen etc. erfährt man, daß die Masse der Moslems diese wirre Vorstellung von Religion, wie der IS sie propagiert, ablehnen. Hab da genug eigene Erfahrung mit solchen Personen, denen ich oft in meinem Job begegne.


Dass jemand derzeit in Syrien keine Zukunft sieht bzw. im Moment nicht sieht, ist durchaus nachvollziehbar. Dass aber von denen die kommen 80% junge Männer zwischen 18 bis 35 Jahre alt sind, erklärt das auf gar keinen Fall. Wo sind dann jene die nicht kommen? Wo sind die Alten und Gebrechlichen, Frauen und Kinder? Wo ist denn ein wirklcher Querschnitt durch die Bevölkerung? Und wenn jemand flieht, flieht er/sie dorthin wo sie erst einmal sicher sind. Ist die Türkei nicht sicher? Ist Jordanien nicht sicher? Ist etwa Österreich nicht sicher?

Ich kann auch gerne einen polnischen Minister zitieren der da geäußert hat, dass es nicht in Frage kommt, junge Polen nach Syrien zu schicken um dort ihr Leben zu riskieren, während junge Syrer in Warschau in Cafes Kaffee trinken. Zitat Ende.

Es ist gut und richtig, wenn Muslime, wenn zu Paris eindeutig Stellung bezogen und der Terror verurteilt wird. Allerdings wünschte ich mir das auch von den Medien, der Öffentlichkeit in den arabischen Staaten. Dies ist leider überhaupt nicht der Fall. Da brauchen wir uns garnichts vorzumachen. Siehe den nachfolgenden Link:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/m ... 17848.html

Das BKA hat zwar auf der jetzigen Herbsttagung keine Verbindung von Terroristen zu den Flüchtlingen hergestellt, hat aber auf etwaige Probleme die uns noch bevorstehen schon jetzt einmal darauf hingewiesen. Ich zitiere mal aus dem nachfolgenden Link:

"Es gibt sie durchaus. Die Verbindung, so schätzt es der Verfassungsschutz ein, ist aus drei Gründen besorgniserregend. Der erste: Alle Islamisten im Westen entstammen einer Generation mit Integrationsschwierigkeiten wie sie den Flüchtlingen noch bevorstehen. Integrationspolitik kann das konterkarieren. Es ist aber nicht zu erwarten, dass Deutschland ein Patentrezept entwickelt. Vor allem: Gegensteuern kann nur, wer das Problem erkennt. Der zweite Grund: ein Großteil der Flüchtlinge sei nicht nur Opfer von Kampfhandlungen, sondern selbst beteiligt gewesen. Die meisten jungen Männer, die direkt aus Syrien und dem Irak oder aus den Flüchtlingslagern der Nachbarländer kämen, „hatten in ihrem Leben schon einmal eine Waffe in der Hand“, heißt es aus dem Verfassungsschutz. Zwar müsse das nicht heißen, dass sie IS-Kämpfer seien. Aber auch die anderen Kriegsparteien seien nicht gerade Verfechter der freiheitlichen demokratischen Grundordnung."

http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... ageIndex_2
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