Fluglärm

Wiesbaden ist eine grüne Stadt im Herzen des Rhein-Main-Gebietes, ein wirtschaftliches, kulturelles und soziales Zentrum ...

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Re: Fluglärm

Beitragvon eichhörnchen » Mo Aug 12, 2013 8:17 am

Unser neuer OB hat ja ganz offensichtlich ein massives Wahrnehmungsproblem. Ich bin wahnsinning enttäuscht und bereue inzwischen, ihm in der Stichwahl meine Stimme gegeben zu haben! Mit solchen Äußerungen wird der DFS und Fraport Tür und Tor geöffnet, die Belastungen noch weiter zu steigern.... Wiesbaden hat ganz eindeutig zwei Fluglärmprobleme und nicht nur eins!

"Gerich: Wir haben in Wiesbaden ein anderes Fluglärm-Problem. Der Fluglärm aus Frankfurt bewegt die Wiesbadener derzeit weniger als die Belastung durch den Erbenheimer Militärflugplatz. Wir sind mit den Amerikanern im Gespräch, um eine Verbesserung zu erreichen. Ich halte hier einen Dialog für zielführender als die Konfrontation."
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Re: Fluglärm

Beitragvon hans4711 » Mo Aug 12, 2013 8:44 pm

Ich habe auch den Eindruck, das WI einfach derzeit schwache Vertreter im Kampf gegen Fluglärm hat.
Man könnte viele Feinjustierungen machen, aber von WI kommt nichts.- Überhaupt nichts !
Von Gerich kann man nichts verlangen, er ist ein Neuling, aber Gossmann als Mitglied der Fluglärmkommission hat mich doch sehr enttäuscht. Er bringt auch nichts. Eine glatte Nullbesetzung.

Ich werde beim nächsten Wahlgang die Grünen versuchen.
Sie wollen zumindest die Zahl der Flugbewegungen reduzieren.
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Re: Fluglärm

Beitragvon NieWieWie » Sa Aug 17, 2013 6:56 pm

Hat jemand das Banner des heutigen Werbefliegers identifizieren können ?
BKS irgendwas ...
Es ist ja wohl der Gipfel, dass man neben dem massiven Fluglärm über der Stadt sich diese schwachsinnigen Werbeflüge über Stunden anhören darf ? Manchmal denkt man wirklich, dass man von Irren regiert wird !
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Re: Fluglärm

Beitragvon nova4711 » Sa Aug 17, 2013 9:16 pm

Ich habe ein Foto mit dem Handy gemacht, aber mehr als BKS konnte man nicht wirklich erkennen. Fand den Flieger jetzt nicht so störend im Gegensatz zu der permanenten brutalen Dauerbeschallung des Frankfurter Flughafens über den Südosten von Wiesbaden.
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Re: Fluglärm

Beitragvon petra23 » Mo Aug 19, 2013 2:32 pm

Nach der kürzlich publik gewordenen Laserattake in Erbenheim scheint dies tatsächlich die einzige Möglichkeit zu sein, als Wiesbadener aktiv gegen den Fluglärm vorgehen zu können, ohne jemanden zu gefährden. Mit einem Laserpointer ist es unmöglich ein Flugzeug, dann das Fenster der Pilotenkanzel und dort dessen Augen zu treffen.

Schreiben an die FAG werden nicht beantwortet.
Beschwerden bei der DFS landen ungelesen in der Tonne.
Demos dienen bestenfalls der Unterhaltung von Flugpassagieren und Beschäftigung von Demonstranten.
Politiker zeigen sich bestenfalls vor Wahlen für die Bürger von der verständnisvollen Seite.
Klagen vor Gericht werden ergebnislos eingestellt.
Die Flieger fliegen weiterhin, vermehrt und imer tiefer über Wiesbaden.
Und das vor allem im Somer, bei schönem Wetter, wenn im Garten, Balkon oder bei geöffnetem Fenster bauliche Maßnahmen nicht greifen.
Es gibt somit keine legale Möglichkeit mehr, gegen die gegen das Volk, den Bürger und Wähler gerichtete Belästigung vorzugehen.
Telefonische (falsche) Bombendrohungen, Entführung und Gefangenhaltung von Piloten, erkennbar an den Ärmelstreifen der Uniformjacken, Stürmung des Flughafengeländes und Sitzblockaden auf den Landebahnen dürften mit dem finanziellen Ruin der Aktivisten enden. Bei echten Bomben griffen die Antiterrorgesetze, welche man schnell als Folge von 9/11 durchwinkte.
Somit ist der Frankfurter Flughafen neben S21 und der Snowdenaffäre das beste Beispiel, dass wir in keiner Demokratie leben, sondern in einem totalitären, fremdbestimmten Staatsgebilde.
Zuletzt geändert von petra23 am Mo Aug 19, 2013 2:38 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fluglärm

Beitragvon Steffen » Mo Aug 19, 2013 2:36 pm

petra23 hat geschrieben:Nach der kürzlich publik gewordenen Laserattake in Erbenheim scheint dies tatsächlich die einzige Möglichkeit zu sein, als Wiesbadener aktiv gegen den Fluglärm vorgehen zu können.
Schreiben an die FAG und Beschwerden bei der DFS landen ungelesen in der Tonne.
Demos dienen bestenfalls der Unterhaltung von Flugpassagieren und Beschäftigung von Demonstranten.
Und Politiker zeigen sich bestenlls vor Wahlen für die Bürger von der verständnisvollen Seite.
Klagen werden ergebnislos eingestellt.
Es gibt somit keine legale Möglichkeit mehr, gegen die gegen das Volk, den Bürger und Wähler gerichtete Belästigung vorzugehen.
Telefonische (falsche) Bombendrohungen, Entführung und Gefangenhaltung von Piloten, erkennbar an den Ärmelstreifen der Uniformjacken, Stürmung des Flughafengeländes und Sitzblockaden auf den Landebahnen dürften mit dem finanziellen Ruin der Aktivisten enden. Bei echten Bomben griffen die Antiterrorgesetze, welche man schnell als Folge von 9/11 durchwinkte.
Somit ist der Frankfurter Flughafen neben S21 und der Snowdenaffäre das beste Beispiel, dass wir in keiner Demokratie leben, sondern in einem totalitären, fremdbestimmten Staatsgebilde.


Die andere Möglichkeit wäre natürlich, dass einfach eine Mehrheit der betroffenen Bevölkerung kein Problem mit irgendwelchem Fluglärm hat.
Wenn nur eine Hand voll Leute bei den entsprechenden Demos auftaucht scheint eben auch nur ein ziemlich geringer Anteil der Bevölkerung ein Problem damit zu haben. Warum sollte man also was ändern?
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Re: Fluglärm

Beitragvon petra23 » Mo Aug 19, 2013 9:35 pm

@Steffen:
Was Du beschreibst, ist das deutsche Phlegma:
Schimpfen, aber nichts unternehmen! Höchstens einen freundlich formulierten Leserbrief. Meist wird mit der Entschuldigung "Bringt ja doch nichts", gar nichts unternommen. Der deutsche, obrigkeitshörige Michel in Pantoffeln und mit Bierflasche auf dem Sessel vor der Glotze - oder Ekel Alfred Tezlaf, meckern und sagen, was die Mehrheit denkt, aber nur hinter der verschlossenen Wohnungstür. Franzosen wären schon längst auf die Strasse gegangen - mit Generalstreik, Griechen hätten den Flughafen angezündet, Libyer hätten die Mespoche im Landtag aufgehängt und in Afghanistan würde täglich ein Polizei oder Sicherheitsdiensttrupp am Flugplatz in die Luft gejagt.
Da aber Deutsche eher mit Verlust Oma klein Häuschen in Flörsheim oder die Wohnung in Wiesbaden an die FAG vekaufen, können Buffier und Co. weitermachen wie bisher.
Und das Statistischs Bundesamt kann sogar zurecht behaupten, die schweigende Mehrheit lehnt sich nicht gegen den Fluglärm auf.
petra23
 

Re: Fluglärm

Beitragvon babba68 » Mo Aug 26, 2013 12:31 pm

petra23 hat geschrieben:Somit ist der Frankfurter Flughafen neben S21 und der Snowdenaffäre das beste Beispiel, dass wir in keiner Demokratie leben, sondern in einem totalitären, fremdbestimmten Staatsgebilde.


Was für ein Schwachsinn.
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Re: Fluglärm

Beitragvon Weberli » Di Sep 03, 2013 5:49 pm

Hier das Urteil aus Kassel zur Südumfliegung:
http://www.wiesbadener-kurier.de/region ... 411257.htm
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Re: Fluglärm

Beitragvon hans4711 » Di Sep 03, 2013 11:17 pm

Die sogenannte Südumfliegung diente ja in Wirklichkeit nur der Erhöhung der Startfrequenz.
Man konnte gleichzeitig auf allen Bahnen starten und landen und über einen Südschwenker nach Norden fliegen.
In Zukunft müssen Norddepartures halt einen Augenblick warten, bis der Landende unten ist.

Letzte Woche wurde mir von Kurzstreckenfliegern glaubhaft versichert, das die DFS so gut wie nie Continuos descent Approache anbietet.
So fliegt man dann über WI in 6000 ft bis 8 000 ft in gleicher Höhe bis in den Rheingau und verlärmt die ganze Gegend.
Bei einem CDA überflöge man WI in 15 000 ft im Leerlauf, segelte dann runter und niemand würde belästigt.

Aber wie schon immer gesagt. - Will man nicht, macht man nicht , ist nicht vorgesehen usw.
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Re: Fluglärm

Beitragvon knollenschreck » Mi Sep 04, 2013 8:10 am

Dann ist für die LH-Wiesbaden und dessen politischen Vertretern, die sich um die Nordwestbahn stets zurückgehalten haben, quasi diese Bahn immer akzepiert haben in der Hoffnung dafür wird der Osten von Wiesbaden "entlastet" und der südöstliche Bereich "belastet", dann ist dieses Glückspiel wieder einmal nicht aufgegangen. Bleibt zu hoffen, dass diese "Abmachungen" wenigstens schriftlich fixiert sind bzw. bleibt abzuwarten ob sich unsere "Volksver(d)reher" dann zutrauen mal zu klagen. Viel sollte man aber nicht erwarten :?
"Lärm ist der hörbare Müll unserer Zivilisation" - Herbert von Karajan
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Re: Fluglärm

Beitragvon hans4711 » Mi Sep 04, 2013 8:39 am

Von unseren Wiesbadener Volksvertretern erwarte ich absolut nichts.

Man sitzt in der Fluglärmkommission und merkt nicht, dass die Nightdeparture zentral über die Stadt geht.
Wird man darauf aufmerksam gemacht, geschieht nichts.
Von einem Vertreter der Fluglärmkommission erwarte ich, dass er alle Arrival- und Departure Routes vorwärts und rückwärts beten kann und manchmal in diesem erlesenen Kreis die Stimme erhebt.
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Re: Fluglärm

Beitragvon NieWieWie » Mi Sep 04, 2013 5:43 pm

Wenn die Wiesbadener Volksvertreter weiter schlafen bzw. das Problem weglegen könnte es nach dem gestrigen Urteil ein übles Erwachen geben. Für alle Bürger, die schon wach sind (oftmals unfreiwillig ab 05:00) empfehle ich die Teilnahme an der grossen Demonstration am Samstag, den 7.9. Start ist um 15:00 auf dem Dernschen Gelände.
Unter dem Motto „“Schluss mit Flughafenausbau” hat das Bündnis der Bürgerinitiativen zur Demonstration aufgerufen.
Kundgebung und Aktionen dann ab 14:00 auf dem Kranzplatz.
Nach den neuesten Entwicklungen mussten wohl einige Reden umgeschrieben werden und man darf gespannt sein.
Wiesbaden hat vor und nach Eröffnung Eröffnung der NW-Bahn geschlafen.
Nun dreht sich das Lärmkarussel erneut und es wird echte Verlierer geben.
Wiesbaden könnte übel getroffen werden.
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Re: Fluglärm

Beitragvon Ernie » Fr Sep 06, 2013 7:06 pm

Die Nord-West-Landebahn wird eine "Krücke" bleiben. Diese Bahn ist ohne Sinn und Verstand durchgedrückt worden in der Hoffnung, dass es irgendwie schon klappen wird. Fraport wird sich verabschieden müssen als Drehkreuz. Dies werden über kurz oder lang andere Flughäfen, beispielsweise Istanbul, erledigen. Fraport könnte nur ein "bißchen mithalten", wenn die Startbahn-West und die Nord-West-Bahn verschwindet und dann im Süden zwei Bahnen dazukämen. Diese Variante war im Gespräch, aber diese Variante hätte bedeutet, dass Zeppelinheim umgesiedelt worden wäre und Walldorf noch mehr zu leiden hätte.
Kurz, aus der Politik kommen Töne wie: Ein Ballungsraum wie Rhein-Main verträgt sich nicht mit einem Großflughafen. Da ist was dran :!:
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Re: Fluglärm

Beitragvon Julian » Sa Sep 07, 2013 4:00 pm

petra23 hat geschrieben:Nach der kürzlich publik gewordenen Laserattake in Erbenheim scheint dies tatsächlich die einzige Möglichkeit zu sein, als Wiesbadener aktiv gegen den Fluglärm vorgehen zu können, ohne jemanden zu gefährden. Mit einem Laserpointer ist es unmöglich ein Flugzeug, dann das Fenster der Pilotenkanzel und dort dessen Augen zu treffen.


Mir kommt die Galle hoch bei solch einem Beitrag. Weil die persönlichen Befindlichkeiten leider nur mit einer Hand voll anderer Mitbürger in Wiesbaden übereinstimmen, wird nun dazu aufgerufen, durch gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr (also mithilfe einer STRAFTAT) die eigene Position durchzusetzen, ganz egal was der Rest dazu sagt.

Abgesehen davon, dass eine solche Laserattacke sehr wohl eine massive Gefährdung darstellt, sind Sie hier diejenige, die Demokratie eben NICHT akzeptiert.

Die heutige "Großdemo" in der Innenstadt, zu der Bürgerinitiativen aus dem gesamten RheinMain Gebiet mit Bussen angereist sind, hat wieder einmal klar gemacht, dass das Thema Fluglärm kaum jemanden interessiert. Das Wetter war in Ordnung, es ist Samstag, die halbe Stadt war plakatiert, der WK hat berichtet - und trotzdem war der Kranzplatz nicht einmal halbvoll. Wo sind denn die hunderttausenden, die seit 2 Jahren nicht mehr normal Leben können? 1000-2000 Demonstranten aus dem gesamten RheinMainGebiet und noch darüber hinaus (laut Schildern) sprechen eine klare Sprache. Demonstrieren darf jeder, das ist ein wichtiges Grundrecht. Es gehört jedoch auch dazu, sich einzugestehen, dass man mit seiner Position (vorallem in Wiesbaden) quasi alleine dasteht. Also lassen Sie ihren Laserpointer stecken und hoffen Sie, dass Ihre widerwärtige Entgleisung in diesem Forum nicht zur Anzeige gebracht wird.
Julian
 

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